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Professionelle Personalentwicklung mit persolog®

PraxisTraining live setzt auf die Erkenntnisse und bewährten Methoden von persolog. Das persolog® Persönlichkeits-Modell beschreibt menschliches Verhalten anhand der vier Verhaltensdimensionen Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft (DISG). Es kann überall dort eingesetzt werden, wo Verhalten eine Rolle spielt: zum Beispiel in Personalführung, Verkauf, Coaching, Stressmanagement und Recruiting.

An dieser Stelle geben wir regelmäßig Tipps und Anregungen aus der persolog-Welt. Einige liefern Hintergründe und Analysen, andere sind sofort an Ihrem Arbeitsplatz umsetzbar. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre.

3 Schritte für ein erfolgreiches Coaching „neuer“ Führungskräftepfeil

Die meisten Mitarbeiter werden sich nach einer Beförderung in einer Art Zwischenposition befinden – zwischen Top-Management und Mitarbeitern. Die Herausforderung dieser Position besteht darin, die strategischen Management-Entscheidungen in Arbeitsanweisungen gegenüber Mitarbeitern zu transformieren.

Die Unternehmensberatung Hay Group fand in einer Untersuchung drei Wege heraus, wie Sie sogenannte Sandwich-Manager erfolgreich führen, so dass sie sich in ihrer Rolle gestärkt fühlen.

Das Wichtigste vorweg: Seien Sie offen! Offen bedeutet in diesem Zusammenhang, seien Sie bereit für Gespräche und nehmen Sie sich Zeit dafür. Zeigen Sie als Coach Bereitschaft, Fragen zu beantworten und über Schwierigkeiten zu sprechen.

1. Schritt: Antworten Sie auf das „Warum“
Üben Sie Transparenz. Erklären Sie die Gründe für Ihre Unternehmensstrategie und für anstehende Veränderungen. Zeigen Sie auf, welche Ziele das Unternehmen verfolgt. Nur, wenn Sie Ihre neue Führungskraft mit ins Boot holen, kann diese wiederum das Unternehmensinteresse überzeugend gegenüber Mitarbeitern kommunizieren.


2. Schritt: Zeigen Sie die Rolle der Führungskraft IM Unternehmen auf 
Warum ist die mittlere Führungsebene so wichtig für Ihr Unternehmen? Diese Frage gilt es zu beantworten. Weisen Sie darauf hin, wie wichtig die Position als Bindeglied zwischen Top-Management und operativer Ebene ist. Führen Sie vor Augen, wie wichtig es ist, Strategien im Unternehmen zu implementieren. Und nicht zu vergessen: Eine Führungskraft verhilft Mitarbeitern dazu, sich erfolgreich weiterzuentwickeln.


3. Schritt: Fördern Sie die Weiterentwicklung 
Als Sandwich-Manager benötigen Sie Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Sie sich nicht durch Learning-by-doing aneignen. Gerade im Bereich „Führung von Mitarbeitern“ ist es dringend erforderlich, dass sich „neue“ Führungskräfte weiterentwickeln. Unterstützen Sie das und ermöglichen Sie die Weiterbildung in dem Maße, dass die neue Rolle erfolgreich ausgefüllt werden kann.


Quelle: persolog

 

 

7 Tipps für ergebnisorientierte Mitarbeiter-Gesprächepfeil

Gerade zu Jahresbeginn werden in vielen Unternehmen Mitarbeiter-Gespräche geführt. In diesen wird das letzte Jahr resümiert und neue Ziele für das aktuelle Jahr aufgestellt. Wenn diese Gespräche nach dem Motto "Pflicht erfüllt" durchgeführt werden, werden Sie nicht das Potenzial entdecken, das in ihnen schlummert.

Doch so muss es nicht laufen, Jahresanfangs-Gespräche sind sinnvoll und effektiv, wenn Sie die folgenden 7 Punkte beachten:

1. Die Einstellung zählt:
Sehen Sie die Gespräche nicht als lästige Pflicht an, sondern betrachten Sie das Gespräch mit Ihren Mitarbeitern als Möglichkeit, sich intensiv mit dem Status quo zu beschäftigen, sich auszutauschen und den ein oder anderen Punkt zu überdenken.

2. Nehmen Sie sich Zeit: 
Auch wenn Zeit ein teures Gut ist, machen Sie Platz in Ihrem Kalender für diese Gespräche – und auch für die Vorbereitung. Wenn Sie mit Mitarbeitern unter Zeitdruck reden und schlecht vorbereitet sind, werden nur die üblichen Punkte auf den Tisch kommen. Das Gespräch bleibt an der Oberfläche und es werden kaum neue Erkenntnisse hervorgehen.

3. Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu: 
Reden Sie nicht nur selbst über Ihre Eindrücke, sondern hören Sie, wie Ihr Mitarbeiter das zurückliegende Jahr empfunden hat. Versuchen Sie sich dabei darauf zu fokussieren, was man im kommenden Jahr eventuell verändern kann – gibt es Arbeitsschwerpunkte zu ändern, sind neue Talente aufgefallen, die für das Unternehmen nützlich sind, etc.?

4. Besprechen Sie Entwicklungsmöglichkeiten: 
Für Mitarbeiter ist es oft frustrierend, sich längere Zeit auf der Stelle zu bewegen. Motivierte Mitarbeiter möchten vorankommen, neue Karriereziele erreichen, neue Aufgaben und Verantwortungsgebiete übernehmen.

Überlegen Sie sich vorab gut, welche Potenziale der Mitarbeiter hat und vor allem, wie die nächste Entwicklungsstufe aussehen kann. Das muss nicht immer bedeuten, dass direkt eine Karrierestufe erklommen wird. Oft ist es schon ein gutes Zeichen, wenn Sie auf weite Sicht hin die Optionen stellen und zunächst etwa mit Fortbildungen und Weiterbildungen einen ersten Schritt gehen.

5. Führen Sie regelmäßig Gespräche: 
Was sich selbstverständlich anhört, wird in der Praxis oft nicht umgesetzt: regelmäßiges Feedback. Wenn zu viel Zeit zwischen Ereignissen und Gesprächen liegt, verschwimmen Erinnerungen daran, Ansichten driften auseinander und ein effektives Resümee ist kaum mehr möglich. Daher ist es wichtig, sich regelmäßig zusammenzusetzen und nicht jeden Erfolg oder Misserfolg in EIN Gespräch zu verpacken.

6. Berücksichtigen Sie die Persönlichkeit Ihres Mitarbeiters: 
Scheren Sie nicht alle Mitarbeiter über einen Kamm, sondern beziehen Sie die Persönlichkeit und die einzelnen Fähigkeiten und Begrenzungen mit ein.
Wenn Sie ein Bewertungssystem für Erfolg/Misserfolg haben, dann lassen Sie Platz für unterschiedliche Persönlichkeiten.

Zielsetzung und Zielerreichung sollte immer den Menschen mit einbeziehen – ein identisches Bewertungssystem für alle Mitarbeiter ist wenig sinnvoll und führt zu Frustration bei einigen Ihrer Mitarbeiter.

7. Fassen Sie die Ergebnisse zusammen:
Damit das Gespräch nachhaltig in Erinnerung bleibt und die Ziele des neuen Jahres ständig vor Augen sind, fassen Sie das Gespräch und die Ergebnisse schriftlich zusammen. So sind beide Parteien auf gleichem Stand und die Prioritäten für das Jahr sind klar erkennbar.


Fazit: Mitarbeiter-Gespräche sind auf jeden Fall zu empfehlen, denn nur so werden Sie erfahren, wo Ihr Mitarbeiter steht, was gut und schlecht läuft, was er/sie erreichen will. Wenn Sie die oben genannten Punkte berücksichtigen, wird Ihr Gespräch auch zielführend sein – und dient nicht nur zur Erfüllung der Unternehmens-Pflicht.


Quelle: persolog

 

 

Stress hilft – 7 Argumente für Stresspfeil

Hier sind 7 Argumente für Stress:

1. Stress hilft, Entscheidungen zu treffen
Stellen Sie sich eine banale Entscheidungssituation zwischen zwei fast identischen Möglichkeiten vor. Ohne jeglichen Stress wäre es sehr schwer, eine Entscheidung zu treffen, da der notwendige Entscheidungsdruck fehlt. Zeitdruck, Erwartungen aus dem Umfeld und weitere Aufgaben, sorgen für den notwendigen Stress, um eine gute Entscheidung zu treffen. Ist der Druck jedoch zu hoch, wird die Entscheidung reaktiv getroffen und kann negative Folgen haben.

2. Stress hält fit
Die Reduzierung von Ressourcen und die gleichzeitige Vervielfachung des Kommunikationsaufwandes erhöht das allgemeine Stressniveau in Unternehmen. Gefragt sind neue Strukturen, die den gesellschaftlichen Veränderungen angepasst sind. Ohne diesen Stress würde das Unternehmen in seiner Organisationsstruktur hinter der Zeit und damit auch bald hinter der Konkurrenz zurückbleiben.

3. Stress optimiert Arbeitsabläufe
Mit der Neugestaltung von Unternehmensstrukturen einher geht die Optimierung von Arbeitsabläufen. Ohne Stress läuft nichts. Mit zu viel Stress verstopfen die Leitungen. Durch Stress kommt zur Sprache, was wirklich gebraucht wird. Ob das mehr Zeit, mehr Arbeitsmittel oder mehr Unterstützung durch die Führungskraft ist. Stress zeigt aber auch auf, was überflüssig ist und aufhält. Am Ende steht eine verbesserte Arbeitssituation, die dazu beiträgt dass die Arbeitsbelastung aller abnimmt.

4. Stress rettet Projekte
Ein Projekt im Unternehmen dümpelt vor sich hin? Oder: Das Projekt geht fast im Chaos unter? Termine werden immer wieder verschoben? Meilensteine nicht erreicht? Was fehlt ist das richtige Stressniveau! Nur mit der richtigen Portion Stress lassen sich solche Projekte noch retten. Hier sind Führungskräfte gefragt, die das Projektmanagement in die Hand nehmen, Verantwortlichkeiten klären, Zeitpläne kontrollieren und die richtigen Fragen stellen.

5. Stress stärkt die Zusammenarbeit
Mit Stress behaftete Arbeitssituationen bringen Mitarbeiter zusammen, die vorher nicht wirklich zusammen gearbeitet haben. Der Stress bewirkt, dass sie sich nun nicht mehr aus dem Weg gehen können. Wenn das Stressniveau stimmt, steht am Ende ein gutes Arbeitsergebnis, ein gemeinsamer Erfolg und damit die Grundlage für eine weitere störungsfreiere Zusammenarbeit.

6. Stress fördert Ideen und innovative Lösungen
Klar, Aufgaben können auch einfach nach Schema F zu Ende geführt werden. Aber das geht nicht immer. Unerwartete Veränderungen schaffen Stress, ohne neue Ideen und innovative Lösungsansätze ist termin- und sachgerechtes Abarbeiten zum Scheitern verurteilt. Diese durch Stress erzwungen Ideen und Lösungen, helfen zukünftig flexibler auf Aufgabenstellungen zu reagieren.

7. Erfolgsfaktor Stress
Stress ist der Karrierefaktor schlechthin. Wer sich keinen Stress macht, kommt nicht weiter. Von selbst ist noch niemand befördert worden, da helfen auch keine noch so guten Beziehungen weiter. Aber auch wer sich zu viel Stress macht, läuft Gefahr dank falschem Ehrgeiz auf der Strecke zu bleiben.

Quelle: persolog-Website

 

 

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